„Als wir tanzten“: Ausgezeichneter Film läuft im KoKi Lübeck

Der queere Film „Als wir tanzten“ ist demnächst im Kommunalen Kino (KoKi) Lübeck zu sehen. Das KoKi zeigt das gefeierte Werk sowohl in der deutschen Fassung als auch im Original mit Untertiteln.

Tänzer im Georgischen Nationalballett

Merab ist Student an der Akademie des Georgischen Nationalballetts in Tiflis. Sein größter Traum ist es, professioneller Tänzer zu werden. Als Irakli neu in die Klasse kommt, sieht Merab in ihm zunächst einen ernst zu nehmenden Rivalen auf den ersehnten Platz im festen Ensemble. Aus der Konkurrenz wird bald ein immer stärkeres Begehren. Doch im homophoben Umfeld der Schule, in der konservative Vorstellungen von Männlichkeit hochgehalten werden, wird von den beiden erwartet, dass sie ihre Liebe geheim halten.

Queer-Feinlichkeit in Georgien

Das mitreißende Liebes- und Tanzdrama des schwedischen Regisseurs Levan Akin wurde in Cannes als Entdeckung gefeiert und seitdem vielfach ausgezeichnet, unter anderem in vier Kategorien beim Schwedischen Filmpreis Guldbaggen. Der Queer-Feindlichkeit, die in Georgien erschreckend weit verbreitet ist, hält der Regisseur, dessen Familie selbst aus dem Land stammt, eine entschiedene Feier von nicht-heterosexueller Liebe entgegen. Hauptdarsteller Levan Gelbakhiani, einer der European Shooting Stars der Berlinale 2020, wurde für sein ergreifendes Spiel mit Preisen überhäuft und war für den Europäischen Filmpreis nominiert.

Termine: Donnerstag, 10. September, 20.30 Uhr (DF), Freitag, 11. September, 20.30 Uhr (OmU), Sonntag, 13. September, 20.30 Uhr (DF), Montag, 14. September, 20.30 Uhr (DF), Dienstag, 15. September, 20.30 Uhr (Unikino, DF).

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